Für jeden Golf-Spieler ist es entscheidenden, ein Handicap zu erreichen, mit dem der Golfspieler dann auf den unterschiedlichsten Plätzen eine Zutrittsberechtigung erhält.
Nachdem der begeisterte Golfanfänger seine erste Golfausrüstung im Sportfachgeschäft oder bequem über das Internet im
Golf Onlineshop erworben hat, wird es für diesen wichtig, sich beim Golfspielen zu steigern. Entscheidend ist es ein Handicap zu erreichen, mit dem der Golfspieler dann auf den unterschiedlichsten Plätzen eine Zutrittsberechtigung erhält.
Dabei kann das Handicap auch auf dem heimischen Golfplatz errechnet worden sein. Auf jedem Golfplatz gilt dann eine unterschiedliche Spielvorgabe. Diese errechnet sich wiederum aus
Course- und Slope-Rating. Damit wird die Einstufung der Schwierigkeit eines Golfplatzes erklärt. Berücksichtigt werden hierbei auch das Gefälle sowie die auftretenden Schwierigkeiten durch Wasser- oder Sandbunkerhindernisse. Im Gegensatz dazu findet beim
Par nur die Länge einer Golfbahn Berücksichtigung.
Die USGA versteht unter dem Course-Rating-Wert, auch CR-Wert, die Anzahl an Schlägen, die ein Scratch-Spieler durchschnittlich für die Absolvierung aller Golfbahnen der Anlage benötigt. Ein Scratch-Spieler hat das Handicap 0. Der erreichte Wert kann sich häufig um bis zu 10 Schläge vom tatsächlichen Par-Wert unterscheiden. Der Par-Wert beträgt meist 72.
Der Slope-Wert bezeichnet die Schwierigkeiten für einen Bogey-Golfer. Dieser hat ein Handicap von 18. Der Slope-Wert gibt hierbei allerdings das Verhältnis zum Scratch-Golfer wieder. Der Wert variiert zwischen etwa 65 und 150. Ein Golfplatz mit durchschnittlichen Schwierigkeiten weist einen Slope-Wert von 113 auf. Erkennbar ist dies durch die Ermittlung der für jeden Golfplatz unterschiedlichen Spielvorgabe und der stets gleichen Stammvorgabe, dem Handicap.
Beispielsweise gilt für ein Handicap, welches besser oder gleich -36 ist: Handicap x (Slope-Wert / 113) – CR-Wert + Par = Spielvorgabe. Für ein Handicap, welches schlechter als -36 ist gilt: (Stammvorgabe+36) – 36 x (Slope-Wert / 113) – CR-Wert + Par = Spielvorgabe. Somit ist ersichtlich, dass der Slope-Wert nur bis zur Stammvorgabe von -36 berücksichtig wird. Darüber hinaus wird linear weitergerechnet. Falls ein Golfer also mit seinem
Golfschläger eine Stammvorgabe von -18 erspielt hat und auf einer Golfanlage mit einem Par von 72, beispielsweise einen Slope-Wert von 125 sowie einen CR-Wert von 73,4 spielt, so würde er mit einer Spielvorgabe von -21 antreten. Diese berechnet sich wie folgt: -18 x (125/113) – 73,4 + 72 = -21,3; es wird auf -21 gerundet. Das Ergebnis zeigt, dass sich hierbei um einen Golfplatz handelt, der über der durchschnittlichen Schwierigkeit liegt. Der Golfspieler benötigt also mehr Schläge als normalerweise, um die
Golfbälle in die einzelnen Löcher zu spielen.
Autor: Mark Endrejat, c[ät]chrischlog.de