Viele Menschen suchen sich ihre eigene kleine grüne Oase, um wenigstens abends oder am Wochenende ein Stück Erholung zu finden. Diese kleinen Gärtchen blicken auf eine lange Tradition zurück.
Kleingärten oder auch Parzellen genannt, hatten zu Beginn des 19. Jahrhunderts einfach die Funktion, die bittere Armut der unteren Bevölkerungsschicht einzudämmen. Den Familien war es gestattet, gegen eine niedrige Pacht, ein Stück Land aus städtischer Hand zu bewirtschaften, um Gemüse und Obst anzubauen. Jedermann geläufig ist sicher auch die Bezeichnung Schrebergarten. Obwohl sie nach Daniel Gottlob Moritz Schreber benannt sind, hatte Herr Schreber eigentlich weniger das Gärtnern im Sinn. Vielmehr hatte er sich der körperlichen Ertüchtigung verschrieben. Der erste Schreberplatz entstand in Leipzig. Dort konnten sich Arbeiterkinder bei Sport und Spiel an der frischen Luft austoben. Heinrich Karl Gesell, ein Lehrer, legte dort Gärten an, was die eigentliche Geburtsstunde der Schrebergärten war. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges und danach bildeten diese Kleingärten wieder eine wichtige Grundlage, um die Ernährung der Bevölkerung zu verbessern.
Teilweise dienten die kleinen Gartenlauben als Unterkunft und Wohnstätte. Obwohl sie damit sozusagen zweckentfremdet wurden, duldeten die Stadtverwaltungen diese „Wohnhäuser“. Heute flüchten vor allem Stadtbewohner am Wochenende oder in den Ferien in ihre Gartenparzellen, in denen sie sich ein individuelles Stück Natur geschaffen haben. Eine Gartenlaube gehört natürlich dazu. Oft errichten sich die Gartenbesitzer mit einem
Gartenpavillon ein besonders Highlight. Es gibt sie aus Holz oder Metall, elegant oder klassisch. Einige Bauherren wagen sich an eine Eigenkonstruktion. Andere setzen auf langjährige Erfahrung und erwerben zum Beispiel einen
Gartenpavillon von Woga.
Autor: Andreas Mettler, presse[ätt]mettlerweb.de.