Es besteht auch kein Grund zu der Befürchtung, mit solch einer Investition in moderne Ölheiztechnik auf einen "aussterbenden" Brennstoff zu setzen. Heizöl wird noch für Generationen zur Verfügung stehen und eine zuverlässige Quelle für die häusliche Wärmeversorgung sein. Allerdings wandelt sich seine Beschaffenheit: Die schon heute teilweise vorgenommene Beimischung von Biobestandteilen wird künftig weiter ausgebaut und das herkömmliche, rein fossile Öl allmählich ablösen. Deshalb sollten Bauherren und Modernisierer darauf achten, dass ihre neue Ölheizung auf diese Entwicklung zum Bio-Mix technisch vorbereitet ist.
So gibt es mittlerweile bereits Geräte wie den Ölbrennwertkessel COB vom Systemanbieter Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg), dessen Technik ausdrücklich auf die Kompatibilität mit derzeitigen und künftigen Heizölqualitäten ausgelegt ist. Der Kessel, der mit einem Normnutzungsgrad von 99 Prozent nahezu die gesamte zugeführte Energie für Wohnraumwärme bzw. Warmwassererzeugung verwertet, kann sowohl mit herkömmlichem Heizöl als auch mit der schwefelarmen Variante sowie mit Bio-Heizöl betrieben werden. Der Betrieb mit schwefelarmem Heizöl ist für Brennwertgeräte meistens ohnehin die erste Wahl, weil dadurch eine Neutralisation des anfallenden Kondensats überflüssig wird. Und die Bio-Verträglichkeit des neuen Kessels - erkennbar an der Qualitätskennzeichnung "BioÖl (B10) Ready" - macht die Heizungsanlage insgesamt zukunftssicher und gewährleistet langlebigen Wärmekomfort bei verbesserter Schonung der Energie-Ressourcen.
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