Die Korsage ist ein sehr weibliches Kleidungsstück. Sie betont die weibliche Figur und kaschiert geschickt kleine Pölsterchen an den Hüften. Sie ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem Korsett. Denn bei diesem steht der figur-formende Effekt im Vordergrund. Dafür ist es aus sehr festen Materialien hergestellt und mit vielen Stäben aus Metall verstärkt.
Von den Bildern früherer Zeiten kennen wir Damen mit sehr schmaler Taille, die auch als Wespentaille bezeichnet wurde. Das erreichte man durch das Korsett, mit dessen Hilfe die Figur in Form gebracht oder besser gesagt gezwängt wurde. Auch heute werden in bestimmten Kreisen von den Frauen noch Korsetts getragen. Vor allem in der schwarzen Szene und als Fetisch ist es ein beliebtes Kleidungsstück.
So unglaublich es klingen mag, aber auch heute noch wünschen sich Frauen die Wespentaille und zwängen sich täglich in das Korsett. Doch die meisten mögen es lieber bequemer. Wenn es also weiblich und erträglich sein soll, greifen Frauen gerne auf die
Korsage zurück. Sie ist zwar eng und mit Stäbchen verstärkt, doch die elastischen Materialien, aus denen sie hergestellt ist, erlauben eine gewisse Bewegungsfreiheit.
Korsagen erinnern optisch gelegentlich an ein Korsett. Sie haben vorgeformte Cups und einen eng anliegenden Teil, der bis zur Hüfte runter reicht. Eine
Korsage kann mit Schnürungen verziert sein und wird meistens im Rücken mit Häkchen verschlossen.
Sie wird gerne unter Braut- oder Cocktailkleidern getragen. Passend zum Anlass wird sie aus Spitzen, Samt oder Satin hergestellt. Corsagen sehen meist romantisch aus und an einigen Modellen können Strümpfe befestigt werden. Die Träger können abgenommen werden, so dass die Korsage auch schulterfrei getragen werden kann.
Da sie den ganzen Oberkörper umschließt, bietet sie mehr Halt als ein schulterfreier
BH. Deshalb ist sie auch für Frauen mit einer größeren Oberweite geeignet, die nicht auf ein großes Dekolletee verzichten wollen, bei dem keine BH-Träger zu sehen sind.