Die Geschichte des BHs geht weit zurück und war alles andere als schön oder schmückend. In der Antike wurde er nämlich entwickelt, um die Brust zu verstecken. Erst in neuer Zeit wurde der BH zum Symbol der Weiblichkeit.
Die Geschichte des BHs geht weit zurück und war alles andere als schön oder schmückend. Schon in der griechischen Antike findet man Aufzeichnungen über die ersten BHs. Damals war der athletische Mann das Schönheitsideal.
Da aber auch Frauen zu sportlichen Ereignissen zugelassen waren erfand eine findige Frau einen Brustwickel, welcher die Brust an den Körper presste um männlicher auszusehen. Später fanden die Frauen heraus das ein stützender Wickel sehr praktisch war bei vielerlei Arbeit und schon war der
BH geboren.
Was so pragmatisch anfing, mit dem Ziel männlicher zu wirken, wurde im Laufe der Jahrtausende zu dem weiblichsten Kleidungsstück das man sich heutzutage vorstellen kann. Der BH? Fragen sich jetzt einige, warum denn nicht der Rock? Gut, zugegeben der Rock ist heute auch sehr weibliches Kleidungsstück, aber selbst heute tragen immer noch viele Männer, schon rein aus berufstechnischen Gründen Röcke… denken sie doch nur an Mönche.
Mindestens ebenso oft wie sich die Damenwelt über das manchmal unbequeme Kleidungsstück BH echauffiert, genauso oft wird der BH stolz vorgezeigt. Bei tausendfacher Variation des Wäschestückes von
sportlich über
elegant bis hin zu
verführerisch sexy wundert dies eigentlich niemanden mehr. Manche Zeitgenossinnen reden von einer Art Hassliebe zum BH.
So betont weiblich der BH auch ist, wenn er morgens an die nackte Haut gelegt wird, genauso nervt er schon in den Mittagsstunden, falls er schlecht sitzt. Ein BH muss allerdings gar nicht schlecht sitzen, schließlich sind die Möglichkeiten so riesig das für jede Frau, jeden Hauttypen und jede Brustgröße der passende BH gefunden werden kann.
Es gibt sogar Mischtypen wie z.B. der medizinische und praktische Still-BH, welcher Teilweise auch als Dessous-Stück zu erhalten ist. So kann sich jede Frau, auch in anstrengenden Zeiten, weiblich und sexy fühlen.